Scanner

Ein Scanner (vom Englischen: to scan = untersuchen, abstasten) ist ein Datenerfassungsgerät, das zur Digitalisierung von Bilddateien eingesetzt wird, dabei wird ein Objekt auf eine regelmäßige, systematische Weise vermessen oder abgetastet. Es geht darum, mit Messinstrumenten durch eine hohe Zahl von einzelnen Messungen ein Gesamtbild zu erzeugen. Scanner arbeiten in den meisten Fällen nach folgendem Prinzip. Zunächst wird die Bildvorlage beleuchtet, das dabei reflektierte Licht wird über eine so genannte Stablinse, die für die Bündelung des reflektierten Lichtes und die Eliminierung von Streulicht verantwortlich ist, an einen optoelektronischen Zeilensensor weitergeleitet: Man bezeichnet dies als schnellen Scan, englisch: fast scan. Bei einem langsamen Scan, englisch: slow scan, werden die analogen Lichtsignale Pixel für Pixel durch Analog-Digital-Wandlung durchwegs in Digitalsignale umgewandelt, gleichzeitig wird die Sensoroptik oder die Vorlage Schritt für Schritt senkrecht zur Sensorausdehnung bewegt.

Mit Hilfe eines Flächensensors können flächenhafte Teile der Vorlage oder die gesamte Vorlage gleichzeitig gescannt werden. Bei einem erneuten Scandurchgang kann nach der Verschiebung der Sensoren im so genannten Subpixelbereich die Bildauflösung und gegebenenfalls auch die fotografische Auflösung dementsprechend erhöht werden.

Die Qualität eines Scanners wird je nach Einsatz von der Abtastauflösung (auch Ortsfrequenz oder Abtastfrequenz), Ausgabefrequenz (Ausgabeauflösung), Rasterfrequenz, Dichteumfang (Dynamik), Farbtiefe, Tonwertumfang (Graustufen) und von der Scan-Geschwindigkeit bestimmt.

 
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