QuickTime

QuickTime ist ein Standard zur Übertragung von Bild- und Tondateien, der von der Firma Apple entwickelt wurde. Es handelt sich eigentlich um eine Multimedia-Architektur. Bevorzugt wird er für die Übertragung von kleinen Filmen eingesetzt. Im Wesentlich besteht QuickTime aus drei Elementen: dem API, dem Framework und dem Dateiformat. So gibt es einige Grundanwendungen, die auf dieser Multimedia-Architektur aufbauen, wie beispielsweise der QuickTime Player, der QuickTime Streaming Server, der QuickTime Broadcater. Oft wird Quicktime irrtümlich auf den QuickTime Player alleine reduziert, was falsch ist, da QuickTime in zahlreichen Applikationen als die Grundlage des technologischen Unterbaus sowohl für Apple als auch Windows arbeitet: Adobe Premiere, Apple Logic, Apple iTunes, Final Cut Pro sind einige Beispiele. Was für die Fotografie interessant ist, ist, dass QuickTime auch Formate wie JPEG oder TIFF unterstützt.

Nach einer längeren Entwicklungszeit wurde QuickTime 1.0 am 25. Juni 1990 erstmals veröffentlicht, zu Beginn allerdings lediglich über die Macintosh-Plattform. Damals begann – von Apple eingeleitet – die so genannte Multimedia-Ära. Es wurde ermöglicht, sozusagen in Briefmarkengröße (156 x 116 Pixel) digitale Videos abzuspielen, ohne dass man dazu zusätzlich eine externe Hardware benötigte. Damals betrug die Bildrate im Schnitt etwa 10 Bilder pro Sekunde, was einen erheblichen Fortschritt darstellte, da viele Apple-User damals noch mit einem monochromen Bildschirm arbeiteten.