JPEGDie Bezeichnung JPEG steht im Zusammenhang mit der Joint Photographic Experts Group, die die JPEG-Norm entwickelt hat. Bei JPEG handelt es sich um ein Aufnahmeformat, das bei den meisten Kameras bereits Standardeinstellung ist. JPEG ist ein so genanntes „lossy-Kompressionsverfahren“, das heißt, dass je nachdem, welche Kompressionstufe verwendet wird, mehr oder weniger Details im Bild verloren gehen. Dementsprechend werden bei der Wahl einer guten JPEG-Qualität allerdings weniger Daten verworfen als bei einer schlechter eingestellten Qualitätsstufe, der Unterschied am Computer-Monitor ist dann meist nicht zu erkennen. Das JPG-Format bietet einen entscheidenden Vorteil: Es hat eine außerordentlich kleine Größe. Deshalb wird es möglich, sehr viele Bilder auf einer Speicherkarte der Kamera zu speichern und zudem kann die Übertragung auf dem Computer rasch durchgeführt werden. Alle gängigen Grafikprogramme können mit dem JPEG-Format umgehen. Allerdings stößt man schnell an die Grenzen des JPG-Formats, sobald man diese Daten digital nachbearbeitet, da viele der eigentlich vom Sensor aufgezeichneten Informationen beim JPEG-Format nicht mehr vorhanden sind, kommt es bei nachträglichen Eingriffen zu einer Verschlechterung der Bildqualität. Zudem stehen hier für jeden Farbkanal lediglich 8 Bit pro Pixel zur Verfügung, was bedeutet, dass für jede Grundfarbe maximal 256 Helligkeitswerte aufgezeichnet werden, was bei einem unterbelichteten Bild problematisch sein kann, da zu wenig Spielraum für Verbesserungen übrig bleibt – Im Raw-Format stehen meist 16 Bit zur Verfügung. |