ISO

Die Bezeichnung ISO wurde als internationaler Standard der Internationalen Organisation für Normung festgestellt, dabei handelt es sich um eine Kombination der Zahlenwerte von ASA und DIN, was ebenfalls Angaben zur Filmempfindlichkeit sind. So ergibt sich, um ein Beispiel anzuführen, die Filmempfindlichkeitsangabe ISO 100/21°. Im Standard ISO 5800 von 1987 findet sich die Spezifikation. Man findet die Angabe der Filmempfindlichkeit auf der Filmpatrone selbst wie auf der Filmverpackung, seit 1983 werden Filme auf der Patrone mit der automatisch auslesbaren DX-Kodierung bezeichnet, daraus lässt sich neben anderen Informationen die Nennempfindlichkeit des Films herauslesen. Auch die Lichtempfindlichkeitsangaben von Kameras, die über einen digitalen Sensor verfügen, sind an die Definitionen für Filme für analoge Kameras angelehnt.

Man erhält fotografische Aufnahmematerialien in verschiedenen Filmempfindlichkeiten, so bekommt man heute fotografische Filme, die eine Empfindlichkeit zwischen etwa ISO 25/15° - hier handelt es sich um einen niedrigempfindlichen Film – und ISO 3200/36° – der höchstempfindliche Film – aufweisen. So ermöglicht ein höher empfindlicher Film freihändiges Fotografieren ohne Stativ auch bei schlechten Lichtverhältnissen, kürzere Belichtungszeiten und höhere Blitzreichweiten sind möglich. Mit der Empfindlichkeit des Films steigt die Körnigkeit, was bedeutet, dass auch bei einer geringen Vergrößerung des Negativs eines empfindlichen Films die Struktur des Korns sichtbar wird. Bei niedrigempfindlichen Filmen sind zudem die Auflösung und die Schärfe besser. Ein normalempfindlicher Film weist einen Wert zwischen 100 und 200 ISO auf.