Helligkeitsrauschen

Das Helligkeitsrauschen ist der – im Gegensatz zum Farbrauschen – farbneutrale Anteil des so genannten Rauschens in einem digitalen Bild. Rauschen nennt man fehlerhafte Pixel einer Bilddatei, welche nicht die korrekte Helligkeit oder Farbe aufweisen. Helligkeitsrauschen bedeutet, dass in Flächen mit gleicher Helligkeit dunklere oder hellere Bildpunkte hervortreten, der jeweilige Pixel weicht also in der Helligkeit ab. Für den Betrachter sichtbar wird das Helligkeitsrauschen allerdings erst, sobald das Bild in ein Graustufen-Bild umgewandelt wird, man also ein Schwarz-Weiß-Foto hat. In den meisten Fällen treten Helligkeits- und Farbrauschen zusammen auf.

Das Helligkeitsrauschen wird auch als Luminanzrauschen bezeichnet, es wird meist als weniger störend als das Farbrauschen empfunden, da die Helligkeitsunterschiede weniger auffälliger erscheinen als Farbunterschiede. Helligkeitsrauschen entsteht – wie Farbrauschen – durch zufällige, also unvorhersehbare Schwankungen der Ladungshöhe von einzelnen Zellen auf dem Bildsensor. Dabei gilt, dass je kleiner die einzelne Sensorzelle ist, desto geringer wird der Unterschied zwischen den zufälligen Schwankungen und dem eigentlichen Signal sein. Man erfasst das Bildrauschen messtechnisch als Signal/Rauschabstand S/N. Umso größer dieser Wert ausfällt, desto geringer ist das sichtbare Rauschen, dies gilt sowohl für Helligkeits-, als auch Farbrauschen. Akzeptabel sind Werte über 25, ab 40 S/N ist es ausgezeichnet. Meist bleibt das Helligkeitsrauschen eher unauffällig, es kann aber auch in hellen Bildbereichen auftreten. Vor allem störend wirkt es in normalerweise einfarbigen Bildbereichen, beispielsweise bei der Aufnahme eines blauen Himmels.

 
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