Farbmanagement

Oft sehen Bilder auf dem Computermonitor anders aus als bei der Aufnahme und noch einmal anders, wenn sie ausgedruckt werden, was technisch gesehen kein Wunder ist: Schließlich arbeiten drei unterschiedliche Geräte zusammen. Ein Kamera-Chip nimmt die Digitalisierung im RGB-Farbraum vor, nach der Übertragung der Bilder auf den Computer werden die Fotos am RGB-Monitor dargestellt, allerdings erfasst dieser nicht so viele Farbnuancen wie ein Kamera-Chip. Um diese auszudrucken, werden die Lichtfarben (Rot-Grün-Blau) in Druckfarben umgewandelt, da der Drucker das Papier nicht belichtet, sondern mit Tintenfarben betröpfelt. Hier ist das richtige Farbmanagement unbedingt notwendig, um trotzdem einheitliche Resultate zu erhalten, dabei werden die Geräte miteinander vernetzt.

Die Hauptaufgabe des Farbmanagements ist die Abgleichung der Geräte untereinander, diese wird über spezifische Profile vorgenommen, welche die Besonderheiten des jeweiligen Geräts beschreiben, wobei gilt, dass Drucker und Kameras konstant arbeiten, Monitore hingegen einer Abnutzung unterliegen, deren mitgelieferte Farbprofile müssen daher regelmäßig aktualisiert werden. Diese Aktualisierungen führt man mit einem speziellen Messgerät durch, dabei werden mit Hilfe einer Messsonde und einer speziellen Software die Farbwerte des Monitors ausgemessen und als neues Profil abgespeichert, so werden eventuelle Leuchtkraftverluste oder Farbstiche ausgeglichen. Erst danach kann man zur Abstimmung des Druckers übergehen, wobei die üblichen Profile verwendet werden können, so wird gewährleistet, dass man einheitliche Resultate erhält. Verfügt der Drucker über keine mitgelieferten Profile gibt es auch hier eine spezielle Software, die dafür verwendet werden kann.

 
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