Brennweite

Eine der zwei Zahlen, die ein Objektiv beschreiben, ist neben der Lichtstärke die Brennweite. Diese gibt man in mm an. Mit einer langen Brennweite kann ein kleiner Motivausschnitt erfasst werden und dieser auf dem Foto groß abgebildet werden, mit einer kurzen Brennweite wird ein eher großer Ausschnitt eines Motivs erfasst, dabei ist die Detailzeichnung dementsprechend geringer.

Allgemein gilt für Kleinbildkameras, dass Normalobjektive über eine Brennweite von 50 mm mit einem Bildwinkel von etwa 45° verfügen. Bei etwa 35 mm bis 28 mm beginnen Weitwinkelobjektive, dabei handelt es sich um Standart-Weitwinkel. Als Superweitwinkel bezeichnet man Objektive mit 24 mm und 20 mm Brennweite. Ab einer Brennweite von 75 bis 85 mm spricht man von einem Teleobjektiv. Bei 135 bis 200 mm spricht man vom mittleren Telebereich. Bei einer Brennweite von 300 bis 500 mm handelt es sich um Superteles, diese sind allerdings sehr schwer und sperrig und können nur unter Verwendung eines Stativs verwendet werden. Zudem gibt es Zoom-Objektive, bei denen die Brennweite verändert werden kann. Hier lässt sich festhalten, dass je größer die Angabe der Zahl (Brennweite) auf dem Objektiv ist, desto näher wird das Motiv auf dem Foto erscheinen, umgekehrt gilt, je kleiner die Zahlangabe auf dem Objektiv ist, desto entfernter erscheint das Motiv auf der Abbildung.