ASADie ASA-Angabe für die Filmempfindlichkeit findet man immer auf der Verpackung der Filme und auf der Filmpatrone selbst. Seit 1983 werden Filme zudem auf der Patrone mit der DX-Kodierung, welche automatisch auslesbar ist, versehen. Die Bezeichnung ASA stammt aus den 1940er Jahren, damals entwickelte man in den USA die Norm der American Standards Association (kurz: ASA). Man gibt diesen Wert numerisch an, heute werden die ASA-Spezifikationen formal vom ANSI zur Verfügung gestellt. In den 1960er Jahren wurde die zuerst entwickelte ASA-Norm überarbeitet, dadurch entstanden teilweise gravierende Abweichungen, daher gilt, dass ältere ASA-Angaben heute mit den aktuellen Werten nur eingeschränkt verglichen werden können. Die Angaben zur Lichtempfindlichkeit von Kameras, die über digitale Sensoren verfügen, werden an die Definitionen für Filme angelehnt, wobei für digital wie analog (Film) gilt, dass alle Angaben zur Lichtempfindlichkeit auf Schritten im Abstand von 1/3 Blende basieren. Die numerischen Maßzahlen bei ASA sind linear, also arithmetisch, skaliert. Das bedeutet, dass ein Film mit 200 ASA doppelt so lichtempfindlich ist wie ein Film, der 100 ASA hat. Das wiederum bedeutet, dass man ein gleich belichtetes Bild bei einer halben Blendenstufe weniger oder bei der halben Verschlusszeit erhält. Es gilt demzufolge: Je höher bei einem Film die Filmempfindlichkeit ist, desto höher ist die Zahl, die den ASA-Wert angibt und umso weniger Licht wird benötigt, um beim Film zu einer Schwärzung der lichtempfindlichen Schichten zu erreichen. |