Antialiasing FilterAls Aliasing-Effekte oder Alias-Effekte bezeichnet man im Bereich der Signalanalyse Störungen und Fehler, die aufgrund der Nichtbeachtung des so genannten Abtasttheorems (was eine zu geringe Abtastfrequenz bedeutet) beim digitalen Abtasten von Signalen entstehen. Bei der Bildbearbeitung erscheinen Alias-Effekte bei der Abtastung von Bildern, dies führt zu auftretenden Mustern, welche im Originalbild nicht vorhanden sind. Prinzipiell werden mit Antialiasing oder Anti-Aliasing in Bereichen der digitalen Signalverarbeitung, wie beispielsweise bei der Bilderfassung oder auch der Tonaufnahme, Methoden bzw. Techniken zur Verminderung oder Verhinderung des Alias-Effekts bezeichnet. Um die den Alias-Effekt verursachenden hohen Frequenzanteile zu dämpfen, wird eine Tiefpassfilterung auf das Eingangssignal angewandt. Heute verfügen hochwertige Digitalkameras meist über einen Antialiasing Filter, der als entsprechender Tiefpass-Filter vor dem Aufnahmechip angebracht ist, dieser dient der Verminderung bzw. Verhinderung von Störungen, die bei der Aufnahme durch elektrische Signale entstehen können. Man nennt diesen Vorgang auch Prefiltering. Antialiasing Filter werden eingesetzt, um eine bessere Bildqualität zu erreichen, das heißt in diesem Fall, dass Farbfehler verringert werden sollen. Als die ersten digitalen Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen, hatten die meisten noch keinen vor dem Aufnahmechip eingebauten Antialiasing Filter, daher wurde meist ein Vorsatzfilter auf das Objektiv montiert. Dieser erfüllte dieselbe Funktion wie die heutigen Antialiasing Filter.
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